Förderverein Kindesentwicklung e.V.

Sehr geehrte Interessierte,

Sie  finden hier eine Übersicht über die Inhalte der zu unseren Themen und Anliegen veranstalteten Kurse und Fortbildungen. Derzeit ruht unser Angebot.  Für 2018/2019 bestehen Planungen für eine Wiederauf-nahme. Bitte besuchen Sie unsere Seite gelegentlich bei Interesse erneut. Danke!

 

Schnupperkurs Psychomotorik: Wahrnehmen, Bewegen, Handeln, Denken…

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Allgemeines:

Der Begriff „Psychomotorik“ ist heute ein Schlüsselbegriff in der körperorientierten Therapie von Kindern. Anliegen und Ziel unseres Kurses ist die Vermittlung eines fundierten Überblicks über den umfangreichen Therapiebereich der Psychomotorik. Es werden dafür grundlegende praktische und theoretische Aspekte der psychomotorischen Therapie anschaulich und nachhaltig vermittelt. Gezielt betrachtet wird dabei ihre Anwendung im Kindes- und Jugendalter.

Seminarthemen:

. Was ist Psychomotorik? (Einführung in die Theorie)                          
. Ziele der Psychomotorischen Therapie
. Arbeitsschwerpunkte (Kompetenz- und Erfahrungsbereich)
. Einblicke in die psychomotorische Arbeit
. Körper-, Material- und Sozialerfahrung

Seminarleitung: 

Jan Lerche

Diplom-Sportlehrer und Psychomotorik-Therapeut, langjähriger Mitarbeiter im Zentrum für Kindesentwicklung, Dozent am Fachbereich Sportwissenschaft der Universität Hamburg, diverse Fortbildungstätigkeiten für unterschiedlichste Einrichtungen mit den Schwerpunkten Sensorische Integration und Psychomotorik.


Zielgruppe:

ErzieherInnen, PädagogInnen, TherapeutInnen und andere am Fachgebiet Psychomotorik Interessierte.

Teilnehmerzahl: max. 16

Umfang: 2 Tage mit je 6 Unterrichtsstunden

Fortbildungspunkte: 12

 

 

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Wüterich & Co – vom Umgang mit zornigen Kindern

Allgemeines:

Alltagserfahrungen vieler Eltern und Erzieher: Kinder, die schnell enttäuscht sind, plötzlich unbeherrscht reagieren, um sich treten und schlagen oder andere scheinbar grundlos beschimpfen, eine geringe Frustrationstoleranz und raschen Kontrollverlust zeigen. Kinder, die ohne Hilfe aus ihren Konflikten nicht herausfinden können…

Was steckt dahinter?

Wo liegen die Ursachen für derartigen kindlichen Zorn und wie können Eltern und Betreuer mit solchem aggressivem Verhalten umgehen? Die Antworten auf diese und andere Fragen werden theoretisch und praktisch im Seminar erarbeitet, natürlich ohne den Anspruch auf Patentrezepte.

Im Mittelpunkt der Gespräche und Vorträge steht das Kind – als ein kleines Individuum mit einem besonderen Problem.

Zielgruppe:

ErzieherInnen, PädagogInnen, TherapeutInnen und andere Interessierte

Inhalt:

• Systemische Betrachtung von Wut und Aggression
• Analyse aggressiven Verhaltens
• Austausch von Erfahrungen und Problemen
• Praxisanregungen rund um das Thema


Referent:

Jan Lerche

Diplom-Sportlehrer und Psychomotorik-Therapeut, langjähriger Mitarbeiter im Zentrumfür Kindesentwicklung. Dozent am Fachbereich Sportwissenschaft der Universität Hamburg, diverse Fortbildungstätigkeiten für unterschiedlichste Einrichtungen mit den Schwerpunkten Sensorische Integration und Psychomotorik. (Änderungen vorbehalten)

Teilnehmerzahl: 20

Umfang: 8 Unterrichtseinheiten

Fortbildungspunkte: 8

 

Die Bewegung zur Sprache bringen – bewegte Sprachbildung und Sprachförderung für Kinder

Bewegung und Sprache (Fund G)

Allgemeines:

Spätestens seit PISA ist bekannt, dass sprachliche Kompetenzen die grundlegenden Voraussetzungen für den späteren Bildungserfolg und somit auch für die gesellschaftliche Teilhabe sind. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um sinnvolle und wirksame Sprachförderung werden den Teilnehmenden in diesem Seminar Wege aufgezeigt, auf welche Weise die Bewegung motivierende und sinnvolle Sprachanlässe schaffen kann – und wie umgekehrt, ausgehend von der Sprache, Bewegungshandlungen und -spiele entstehen können.

Mit viel Spaß und vor allem Bewegung werden im Wechsel von Theorie und Praxis theoretische Grundlagen zur sprachlichen Entwicklung von Kindern sowie vielfältige praktische Ideen für eine ganzheitliche, bewegungsorientierte Förderung sprachlicher Kompetenzen vorgestellt, ausprobiert und reflektiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Altersgruppe der 3-7 jährigen.

Unser gedanklicher Ansatz:

Welche Bereiche der Sprache können in- und durch Bewegung unterstützt werden?

-> Wie lassen sich diese Angebote in den Kita- und Grundschulalltag integrieren?

-> Wie wichtig ist meine eigene Rolle als Sprachvorbild?

Kursinhalt:

– Meilensteine der sprachlichen Entwicklung und der Systematik der Sprache.

– Praktische Spiele und Anregungen für die Umsetzung mit Kindern.

– unsere eigene Rolle als Sprachvorbild.

Zielgruppe: ErzieherInnen, PädagogInnen, TherapeutInnen und andere Interessierte. Der Kurs ist auf max. 24 TeilnehmerInnen begrenzt.

Referentin:

Ricarda Menke, Dipl.-Rehabilitationspädagogin (Schwerpunkte Frühförderung u. Bewegungserziehung/Psychomotorik), Mitarbeiterin im Zentrum für Kindesentwicklung/Bereich: Psychomotorik. Langjährige Tätigkeiten in Projekten zur frühkindlichen Bildung (Universität Osnabrück), Leiterin der Landesvertretung Hamburg/Schleswig-Holstein für den Aktionskreis Psychomotorik.

 

 

Sozial kompetent in und durch Bewegung – bewegungsorientierte Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen

Sandburgkinder

Allgemeines:

Die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen in der frühen Kindheit ist elementar und bildet die Basis für eine weitere gelungene Entwicklung auch in anderen Bereichen.

Sozial kompetenter Umgang mit anderen, d.h. also u.a. die Fähigkeit zu besitzen, seine eigenen Gefühle auszudrücken, sich in andere hineinzuversetzen und eigene Bedürfnisse und Wünsche mit denen von anderen zu verknüpfen, Kompromisse zu schließen und kooperativ zu handeln, sind wichtige Voraussetzungen für ein soziales Miteinander.

Das Medium der Bewegung bietet sehr gute Möglichkeiten, Kinder präventiv in der Entwicklung
ihrer sozial-emotionalen Kompetenzen zu unterstützen.

Neben theoretischen Grundlagen zum Thema werden in diesem Seminar viele praktische Ideen aufgezeigt, gemeinsam erlebt und reflektiert. In spielerischen, psychomotorisch orientierten Angeboten für Kindergarten- und Grundschulkinder werden z. B. Emotionsausdruck und -Wahrnehmung, das Aushandeln von Regeln und Kompromissen und somit das kooperative Miteinander gefördert.

Inhalt:

– Verständnis und Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen.

– Zusammenhang von Bewegung und sozial-emotionaler Entwicklung.

– Praxis: gezielte Angebote, Spielideen und Rituale für den pädagogischen Alltag.

– Dampf ablassen und Kräfte messen: Ringen und Raufen.

Zielgruppe:

ErzieherInnen, PädagogInnen, TherapeutInnen und andere Interessierte.

 Referentin:

Ricarda Menke, Dipl.-Rehabilitationspädagogin

Schwerpunkte: Frühförderung und Bewegungserziehung/Psychomotorik. Mitarbeiterin im Zentrum für Kindesentwicklung, Bereich: Psychomotorik. Langjährige Tätigkeiten in Projekten zur frühkindlichen Bildung (Universität Osnabrück). Leitung der Landesvertretung Hamburg/Schleswig-Holstein für den Aktionskreis Psychomotorik

 

Teilnehmerzahl: max. 24 TeilnehmerInnen

Umfang: 1 Tag mit 8 Unterrichtseinheiten

Fortbildungspunkte: 8

 

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